:: giroton ::

Fr 03.09.010  + Sa 04.09.010 electricdress

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electricdress feiert die 24-stunden-party
vom 3. bis 4. september in la datscha
mit der party-kohle wollen wir technikworkshops für frauen_trans* finanziell unterstützen

freitag von mitternacht bis acht
artemis (://about blank, b)
silva rymd (electricdress, b)
fr.JPLA (nopeergroupeno, le)
quotenboy klaus krause (homoelektrik, le)
lounge: dj Nothaltebucht / visuals by gabifront (b)

samstag von zwei bis mitternacht
freestyle oder punkrock, auch mitbring - kaffee + kuchen-kränzchen genannt, dazu mucke auf die ohren von gritpop (l.e) und bilder auf die augen von agentur havelkino, das ganze runtergespült mit raffinessen aus der piratenbar + verköstigung

electricdress for you in la datscha (am babelsberger park 15)

dresselectric.de/
:: giro tip ::

So 12.09.010  14-22h

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weils so schön war nocheinmal, the 2nd level:

14-19h workshop:
solar beep engines + presentation
come in time and bring bricolage stuff!

14-22h tanzfläche:
jascha baruch (://about blank, b)
baby steinbutt (nutempo/electricdress, p)
sk mize (hro)
chica paula (kalk pets, b)

://about blank, markgrafendamm 24c, s-bhf ostkreuz berlin
electricdress - let it beep ))) löten+loungen / solar sounds

dresselectric.de/
:: giroton ::

Sa 18.09.010 
M6


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www.kann-records.com/
www.mikrodisko.net
:: giro tip ::

Do 30.09.010  :

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von 10-18 Uhr
im Conne Island, Koburger Straße 3, 04277 Leipzig

Rassismuserfahrungen und strukturell bedingte Ausschlüsse sind für Migrant_innen und People of Color gesellschaftliche Realität und Alltag in Sachsen. Doch sind sie selten Gegenstand theoretischer Auseinandersetzung und politischer Intervention.

Gegen Rassismus sind zwar irgendwie alle, bei den meisten weißen Menschen landet das Thema aber auf der persönlichen/politischen Prioritätenliste ziemlich weit hinten: Weil es sie vermeintlich nicht betrifft oder weil es der Beschäftigung mit der Kritik an kapitalistischen Verhältnissen als Nebenwiderspruch geopfert wird.

Menschen, die sich mit dem Nationalsozialismus und der Fortdauer des Antisemitismus in Deutschland auseinandersetzen, sind oft andere als die, die deutsche Flüchtlingspolitik kritisieren oder sich antirassistisch engagieren.
Doch auch gut gemeintes antirassistisches Engagement ist nicht automatisch nicht rassistisch, wie Vertreter_innen der Postcolonial Studies gezeigt haben.
Gleichzeitig wird die Frage nach der Verknüpfung von Rassismus, Nationalstaaten und den ökonomischen Verhältnissen der Gesellschaft viel zu wenig gestellt.

In dem Seminar wollen wir uns einen Begriff von Rassismus machen. Wir werden uns mit weißen Abwehrstrategien gegen die Auseinandersetzung mit Rassismus, dem Versuch nicht-rassistischer Sprache sowie mit postkolonialer Gegenwart beschäftigen. Außerdem wollen wir diskutieren, wie die rassistische Strukturiertheit der Gesellschaft mit anderen Herrschaftsverhältnissen verknüpft ist und durch die ökonomischen Verhältnisse verfestigt und reproduziert wird.



Seminarleitung: Ruth Hatlapa, Berlin. Sie ist seit mehreren Jahren in der politischen Bildungsarbeit tätig, u.a. bei der Kreuzberger Initiative gegen Antisemitismus. Sie arbeitet vor allem zu Rassismus/Critical Whiteness, Antisemitismus und Antiamerikanismus.

Es handelt sich um ein Einsteiger_innen-Seminar, Vorkenntnisse sind nicht nötig.
Die Teilnahmegebühr ist 5 Euro, die Anzahl der TN ist auf 15 Personen beschränkt.
Es gibt Pausenverpflegung und einen Reader, der nach Anmeldung zugeschickt wird.

Anmeldung bis zum 15.09.10 unter: info@adb-sachsen.de
Die Veranstaltungsräume sind leider nur eingeschränkt barrierefrei. Bitte gebt bei der Anmeldung Eure Bedürfnisse an und wir suchen nach gemeinsamen Lösungen.


Veranstaltet von: Antidiskriminierungsbüro e.V. Leipzig
Unterstützt durch: Referat für Antirassismus des STURA der Uni Leipzig und Projekt e.V. /Conne Island